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Aktuelles

CE-Kennzeichnung beachten! Nur Wintergarten mit Zertifikat kaufen

„Hiermit fordern wir Sie auf, bezüglich Ihres Bauprojektes (Wintergarten, Terrassenüberdachung) Ihre CE-Zertifizierung nachzureichen. Seit dem 01.07.2014 sind Hersteller – Verwerter von Stangenware zur Herstellung von Terrassendächern und Wintergärten – verpflichtet, eine Zertifizierung nach DIN EN 1090 zu führen. Sofern Sie unserer Aufforderung nicht unmittelbar nachkommen und Ihre Zertifizierung nachweisen, kann dies eine Mängelrüge, die Verweigerung der Abnahme, die Zahlungsverweigerung oder auch einen Rücktritt vom Vertrag zur Folge haben. Auch kostenintensive Nacharbeiten können fällig werden.“

Auf Schreiben dieser Art können Sie sicher gut verzichten. Als Kunde bei uns werden Sie solche Anschreiben auch nicht bekommen, denn unsere Lieferanten sind selbstverständlich zertifiziert. Der Beweis dafür ist die CE-Kennzeichnung an Ihrem Produkt. Fehlt hingegen die Zertifizierung, kann dies im Schadensfall rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Je nach Bauphase erhalten Käufer möglicherweise erst gar keine Baugenehmigung, im schlimmsten Fall droht Abriss!

Um die geforderten Standards der DIN EN 1090-Zertifizierung zu erfüllen, die für alle europäischen Wintergartenbaubetriebe verpflichtend sind, führen unsere Lieferanten eine werkseigene Produktionskontrolle durch, die regelmäßig überprüft wird: in den ersten drei Jahren jährlich, danach alle drei Jahre. So erhalten unsere Kunden die Garantie, dass unsere Wintergärten und Terrassendächer den hohen normierten Ansprüchen genügen.

Ein weiterer Aspekt kann Gefahr für Ihren Wintergarten bedeuten: die Schneelast. Das Gewicht, das bei starkem Schneefall auf die Konstruktion einwirkt, ist enorm und wird oft unterschätzt. Um Ihren Pflichten als Bauherr nachzukommen, sollten Sie sich daher über die allgemeine Schneelastberechnung informieren. Der dabei zu Grunde gelegte Wert von 2KN/m³ entspricht ungefähr 20 cm hohem Pulverschnee. Darüber hinaus müssen neben der Dachneigung des Wintergartens (Formbeiwert) auch lokale Gegebenheiten berücksichtigt werden: Bis zu einer Höhe von 1500 m über dem Meeresspiegel muss die Richtlinie DIN 1055-55 und deren nationaler Anhang beachtet werden. Zum Beispiel sollte das Glasdach möglichst steil sein und für die unteren Glasscheiben Verbundsicherheitsglas verwendet werden.

Informieren Sie sich umfassend oder lassen Sie sich von uns kostenlos beraten. So vermeiden Sie Geldbußen und/oder die Einstellung der Arbeiten durch die Bauaufsicht!

Objekt des Monats: Ein Wintergarten über den Dächern der Stadt Hamburg

Ein Aluminium-Wintergarten unterm Dach eines Mehrfamilienhauses – was für ein spannendes Projekt! Verantwortlich für die komplette Planung und Abwicklung war das Master’s Wintergarten-Team, unterstützt vom Architekten Sven Jastram aus Hamburg. Weil zeitgleich das Dach des Hauses in Hamburg-Wandsbek saniert wurde, konnte das entsprechende Gerüst für den Ausbau der Dachgeschoßwohnung genutzt werden. Das Material allerdings musste ohne Fahrstuhl durch das Treppenhaus nach oben befördert werden. Eine weitere Herausforderung bestand in der genauen Terminplanung, denn das Dach musste geöffnet werden, um den Wintergarten exakt einzupassen. In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Dachdeckern gelang es, in nur vier Tagen den neuen Wintergarten zu bauen und das Dach wieder zu schließen. Der Aluminiumwintergarten in der Farbe DB 703 Feinstruktur verfügt über drei motorische Dachschiebefenster, zwei Dreh-Kippfenster in der Front sowie zwei seitliche Kippfenster. Hinzu kommt ein komfortabler Wind/Sonnen/Regenwächter mit Touchpad-Steuerung der Firma Elsner. LED-Spots in den Dachsparren, zwei motorische Raffstores und die Innenbeschattung mit Plissees durch Metzler Farben Hamburg ergänzen die moderne Ausstattung. Und die Bauherren? Genießen nun überglücklich ihren neuen, freien Blick über die Dächer von Hamburg.

Vor dem Bau des Wintergartens: Baugenehmigung einholen

Wann ist ein Wintergarten ein Wintergarten und wann ein Gewächshaus? Und wer bestimmt das? Mit welchem Bauplan darf ich einfach drauflos bauen und wann benötige ich eine Baugenehmigung? Mit welchen Auflagen muss ich überhaupt rechnen? Darf mein Nachbar sich einmischen? Diese und viele weitere Fragen sind unbedingt zu klären, bevor mit dem Bau des Wintergartens begonnen wird:

Vor dem Bau des Wintergartens: Baugenehmigung einholen

Ein Anbau gilt dann als Wintergarten und ist bauanzeige- bzw. genehmigungspflichtig, wenn er Verbindung zum Haus hat. Ein Glasbau, der nicht mit dem Haus verbunden ist, wird dagegen als Gewächshaus definiert und benötigt keine Baugenehmigung. Alle weiteren Richtlinien, die für die Baugenehmigung von Wintergärten und Terrassendächern eine Rolle spielen, hängen vom jeweiligen Bundesland ab und sind immer individuell mit der Kommune zu klären. Von den Nachbarn muss manchmal ein schriftliches Einverständnis vorliegen, auf jeden Fall müssen aber die Grenzmindestabstände zum Nachbarn eingehalten werden. Ein professioneller Planer kennt sich mit den wichtigsten Regelungen aus. Auch Informationen zur statischen Berechnung sowie zu Brandschutz- und Energiesparmaßnahmen müssen in vielen Regionen eingereicht werden. Am besten ist es, frühzeitig einen Fachmann in die Wintergartenplanung und den Wintergartenbau einzubeziehen. So kann sichergestellt werden, dass das Genehmigungsverfahren korrekt abläuft und alle Vorgaben des Bauamtes berücksichtigt werden. Baufluchtlinien und Abstandsflächen müssen eingehalten, Fluchtwege berücksichtigt und auch die Nachbarn befragt werden, um nur einige Punkte zu nennen.

Wintergärten: Preise und Kosten richtig ermitteln

Die häufigste Frage bei der Planung eines Wintergartens ist die nach den Kosten. Aber ebenso wenig, wie man einem potentiellen Autokäufer einen konkreten Preis nennen kann, ohne seine Vorlieben und Ansprüche zu kennen, lässt sich pauschal ein Richtpreis für einen Wintergarten schätzen. Wer dagegen ganz genau weiß, was er haben möchte, kann entsprechend genau kalkulieren.

Wichtige Vorarbeit: Eine realistische Kostenplanung für den Wintergarten erstellen

Wenn Sie einen neuen Wintergarten planen, sollten Sie je Quadratmeter mit Kosten von mindestens 1.700 Euro rechnen. Doch das gilt nur für die ganz einfache Ausführung ohne Komfort. Der tatsächliche Preis lässt sich pauschal kaum schätzen, denn eine realistische Kalkulation hängt von verschiedenen Faktoren ab wie Größe, Materialien und Ausstattung. Ebenso gibt es auch wie beim Hausbau noch Nebenkosten für Planung, Genehmigung, Fundament, Montage, Heizung, Lüftung, etc. Grundsätzlich gilt die Faustformel, je wärmer der Wintergarten sein soll, desto teurer wird er in Anschaffung und Betrieb. Je konkreter Ihre Vorstellungen und Angaben schon im Vorfeld sind, umso besser lässt sich ein Preis veranschlagen. Beginnen Sie die Planung Ihres Wintergartens daher mit einem ausführlichen Anforderungsprofil, das nicht nur die Glasflächen, das Fundament und das Dach berücksichtigt. Außerdem genießt der Anbau eines Wintergartens genießt unter Umständen staatliche Förderung. Wenn er als Modernisierung anerkannt wird, bietet die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Kredite. Gerne beraten wir Sie bei allen Gestaltungsfragen und rechnen verschiedene Preisvarianten für Sie durch. Wichtig: Vergleichen Sie nicht nur die Preise, sondern auch die Qualität der verschiedenen Modelle – meist zahlt es sich aus, etwas mehr Geld auszugeben.

 

Very british: Der Wintergarten im viktorianischen Stil

Viktorianische Wintergärten zählen zu einer Stilrichtung, die sich an der prunkvollen und detailverliebten englischen Bauweise des 19. Jahrhunderts unter der Regierung Königin Victorias orientiert. Während die englischen Wintergärten damals allerdings in erster Linie der Überwinterung exotischer Pflanzen dienten, sind sie heutzutage als komfortable Wohnwintergärten mit Komplett-Ausstattung nutzbar und ähneln den Originalen nur noch optisch. Für die Nutzung gibt es daher kaum Grenzen: Der viktorianische Wintergarten ist als Pavillon oder Orangerie, als Atelierraum, Wohnzimmer- oder Küchenerweiterung bestens geeignet. Ob mit Hubkuppel, Laternen- oder Pyramidendach, Pilastern oder speziellen Giebeln – viele verschiedene Ausführungen und Materialien sind möglich, um einen eleganten Wintergarten in englischem Stil den individuellen Wünschen und Örtlichkeiten anzupassen. Durch zusätzliche Verzierungen wie Reiter, Zinnen und Sprossenornamente oder besonders edle Bleiverglasung entsteht so eine außergewöhnliche Wohnraumerweiterung, die sowohl die Wohnqualität als auch den Wert der Immobilie deutlich erhöht.

Unser Ratgeber für die Planung Ihres Wintergartens

Wer die Wahl hat, hat die Qual – das gilt auch für diejenigen, die den Bau eines Wintergartens planen. Es gibt so viele Möglichkeiten der Nutzung, dass es manchmal schwerfällt, nicht den Überblick zu verlieren. Aus diesem Grund präsentieren wir Ihnen eine unentbehrliche Planungshilfe, um den genau passenden Wintergarten oder die ideale Terrassenüberdachung zu finden. Alle wichtigen Themen wie Nutzungsziele, Belüftung, Beschattung, Konstruktion, Verglasung etc. sind anhand eines umfangreichen Fragenkatalogs aufgelistet. Fragen, die im Vorfeld geklärt werden sollten, damit Sie am Ende keine Enttäuschung erleben, weil der Wintergarten nicht so genutzt werden kann, wie Sie sich das erträumt hatten. Derartige Planungsfehler nachträglich zu korrigieren, ist kostspielig und in manchen Fällen gar nicht möglich. Wenn Sie jedoch die Punkte dieser Wintergarten Checkliste Ratgeber in Ruhe durchgehen und alle Fragen für Ihre individuelle Situation beantworten, erhalten Sie viele hilfreiche Anregungen und sind Ihrem perfekten Traum-Wintergarten schon ein ganzes Stück näher. Sobald Sie anschließend bereit sind für die konkrete Realisierung, helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Oder besuchen Sie unseren Ratgeber.